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Apple muss zurückrudern und Samsung in ein gutes Licht stellen…

Samsung Electronics soll mit den eigens veröffentlichten Galaxy Tabs das Apple iPad kopiert haben. Ein Londoner Gericht entschied: Dies ist nicht der Fall. Doch es ging noch weiter: Da Apple (laut dem zuständigen Gericht in London) während dieser aggressiven Kampagne dem Ruf von Samsung und deren Produkten stark geschadet haben soll, beschloss der Richter, dass Apple für den entstandenen Image-Schaden aufkommen muss.

Wer sich auch nur am Rand mit Werbung und Marketing beschäftigt merkt schnell: Image-Wert ist extrem schwer bis überhaupt nicht messbar. Weiter ist es kaum möglich, einen Image-Schaden durch eine Geldstrafe aufzuwiegen. So ließ der zuständige Richter sich eine ganz besondere Strafe einfallen:

Er verpflichtete Apple, für kommende 6 Monate auf der eigenen Website zu kommunizieren, dass Samsung mit seinen Galaxy Tabs NICHT von Apple kopiert hat. Als weiteres Medium wurde auch Print genannt — sprich Apple muss ebenso Anzeigen schalten, die Samsung wieder ins gute Licht rücken. Ein harter Schlag für eine so rund abgestimmte Unternehmenskommunikation, wie sie Apple verfolgt.

Kann durch solch kreative Strafen verhindert werden, dass sich ultra-reiche Konzerne Tag für Tag um Patente streiten? Was meint Ihr?



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